Warum die Corona-Pandemie eine Chance für Dich ist!

Inhalt

1. Warum ist dieser Artikel wichtig?

Abnahme der sozialen Kontakte, schwierige Freizeitgestaltung und zahlreiche Einschränkungen – Man braucht die Corona-Pandemie nicht schönzureden. Viele von uns sind im Home-Office und auch der eigentlich als nervig empfundene Kollege, Professor oder Chef fehlt nun noch. Gerade jetzt müssen wir mehr denn je durchhalten und uns von innen heraus motivieren. In diesem Artikel gibt Dir Nadine von Legmon einen kleinen Denkanstoß, damit Du gestärkt aus der Krise herauskommst und die Zeit nicht nur überstehst, sondern wirklich gut verbringst. Schließlich bietet die Pandemie auch Chancen!

Pandemie = Lockdown + Einschränkungen + Social Distancing = Einmalige Chance?!

2. Konsum, Verhalten und Selbstreflexion

Wie ergeht es uns in der Pandemie und wie gestalten wir unsere Freizeit daheim? Sehen wir uns doch mal die Statistiken zum Konsumverhalten an: Sowohl die Streaming-Plattform Netflix [1] als auch die Videospiel-Industrie [3] verzeichnen Rekordumsätze. Demnach verbringt ein Großteil von uns die Zeit mit dem Schauen von Serien und Spielen an der Konsole. Das sieht weniger nach Selbstmotivation aus als nach dem Versuch, die Corona-Pandemie zeitlich zu überbrücken. Dabei ist es unklar, wie lange die Pandemie noch andauern wird und ob es nicht negative Konsequenzen für uns hat, wenn wir es nicht schaffen, uns für unsere persönliche Entwicklung und natürlich für die Schule, die Uni oder den Beruf zu motivieren.

Gerade jetzt, wo ein Großteil der sozialen Kontakte wegfällt, ist es wichtig, die eigene Freizeit auch produktiv zu gestalten. Es ist nichts dagegen einzuwenden auch mal ein wenig Zeit mit einer guten Serie oder einem spannenden Spiel zu verbringen, jedoch sollte man versuchen, einem sich auf die Gesundheit negativ auswirkenden Trott zu entkommen. Die Zahl der psychisch bedingten Krankschreibungen wächst nämlich merklich und auch die langen Wartelisten bei Therapeuten sprechen für sich. Experten sprechen gar von spät sichtbaren psychischen Folgen des Lockdowns [4].

Reflektiere daher Deine Entscheidungen und Deinen Alltag bewusst, um Potenzial für Verbesserung ausfindig zu machen. Tust Du gewisse Dinge nur aus Langeweile und bieten sie Dir eigentlich keinen Mehrwert? Welche Hobbys könntest Du aufnehmen oder welchen Beschäftigungen nachgehen?

3. Sei Du anders, aber wie?

Die Pandemie ist eine Ausnahmesituation, die uns alle vor neue Herausforderungen stellt. Um gestärkt aus ihr hervorzugehen, musst Du, anders als viele Deiner Mitmenschen, aktiv an Dir selbst und Deinem Verhalten arbeiten. Es liegt an uns, ob wir daran scheitern oder wachsen. Folgende Herausforderungen begegnen uns dabei:

Home-Office / Home-Schooling: Im Normalfall ist unser Alltag sehr strukturiert. Vorteil dabei ist, dass wir einen klaren Arbeitsplatz, feste Arbeitszeiten und Pausen haben und auch immer mit bestimmten Kollegen umgeben sind. Das gibt ein Gefühl von Beständigkeit und Sicherheit. Auch ein gewisser Kleidungsstil und der Weg zur Arbeit, Schule oder Universität geben dem Alltag einen festen Rahmen.

Die Idee der Arbeit oder des Lernens von zu Hause aus hat sich zunächst für viele sehr schön angehört, doch die Nachteile kamen schnell zum Tragen. Neben den sozialen Kontakten fällt nun auch ein großer Teil unserer alltäglichen Struktur weg. Nur mit Selbstdisziplin und mit viel Konzentration können wir weiterhin unsere Erwartungen erfüllen und uns selbst Halt geben. Versuch Dir einen festen Zeitrahmen zu setzen, der sich idealerweise an dem was Du kennst orientiert. Arbeitest Du von 09:00 bis 17:00 Uhr, so solltest Du diesen Ablauf beibehalten. Fängst Du nun an, öfter Pausen einzulegen, länger zu schlafen oder die Arbeit nachts zu erledigen, gerätst Du langsam, aber sicher aus Deiner Routine. Dadurch wird man sehr schnell unproduktiv und hat plötzlich das Gefühl, dass man eigentlich den ganzen Tag nur mit der Arbeit oder dem Studium verbringt. Vielleicht hast Du in diesem Kontext schon mal vom Parkinson’schen Gesetz gehört: „Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht“ (1995, Parkinson). Setze klare Deadlines und halte Dich an Deinen Plan.

Versuch außerdem, so gut es geht, das Private von der Arbeit oder dem Studium zu trennen. Gerade wenn man keinen richtigen Arbeitsplatz hat, ist das natürlich schwierig. Trotzdem solltest Du Deinen Aufgaben und Deiner Arbeit genug Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Verstärken kann man diesen Effekt beispielsweise auch durch das Beibehalten von morgendlichen Routinen. Hast Du vor der Arbeit oder der Schule morgens immer geduscht und Dich angemessen gekleidet, dann solltest Du das auch beibehalten. Deinen Arbeitsweg kannst Du dann praktischerweise durch ein ähnlich langes Workout ersetzen. So startest Du dann zur üblichen Zeit Deine Arbeit und hast auch schon Deinen Sport hinter Dir!

Kommen wir nun zur Freizeitgestaltung: Insbesondere Personen, die sich häufig und gerne mit ihren Freunden oder der Familie treffen, werden durch die Schließung der Vereine, Restaurants und Bars und die Absagen öffentlicher Veranstaltungen viele Freizeitmöglichkeiten genommen. Langeweile und ein Überfluss an frei verfügbarer Zeit sind die Folgen. Dabei gibt es so viele Dinge, für die Du Dich vielleicht begeistern könntest! Die meisten von uns haben sich bestimmt schon mal etwas vorgenommen, sei es regelmäßiger Sport in Form von Home-Workouts, das gesunde Kochen oder das Erlernen einer neuen Sprache – Warum nicht endlich damit anfangen? Davon abgesehen bietet gerade die Pandemie durch die beschleunigte Digitalisierung und neue Angebote viele neue Möglichkeiten.

Bist Du jemand, der gerne auswärts essen geht, so kannst Du neue Rezepte ausprobieren oder eventuell auch bei Deinem Lieblingsrestaurant bestellen. Auch Kulturveranstaltungen können teilweise bereits von zuhause aus erlebt werden [2]. Online-Konzerte, Gottesdienste – sogar Online Partys – sind denkbar und sind während des Lockdowns vielleicht gar nicht mal so blöde Alternativen, wie es sich auf den ersten Blick anhört. Zudem gibt es nun auch die Chance, Kulturveranstaltungen zu “besuchen”, die normalerweise nur durch eine lange Anreise ermöglicht werden können. Diese Chance gab es vor der Pandemie noch nicht!

Ansonsten kann man nur immer wieder empfehlen, sich neuen Herausforderungen zu stellen – sei es sich durch Bücher oder auch durch ein Online-Studium neben dem Beruf weiterzubilden, ein neues Instrument zu lernen oder den Körper durch Krafttraining zu stärken. Wie cool wäre es beim Wiedersehen mit den Großeltern plötzlich Gitarre spielen zu können? Oder im nächsten Urlaub die anderen Touristen mit Deinen Sprachkenntnissen zu überraschen? Versuch auch neue Gewohnheiten und Routinen zu etablieren. Oft braucht es viel Arbeit diese in den Alltag zu integrieren, aber gerade jetzt ist es tendenziell einfacher, da Du Deine Zeit selbst planen kannst. Ausreden wie „ich habe keine Zeit“ oder „ich bin noch unterwegs und steh im Stau“ verlieren ihre magische Wirkung. Du hast es in Deiner Hand und unsere App hilft Dir natürlich dabei!

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, dass wir natürlich alle hoffen, dass die Pandemie bald Geschichte ist. Es sind schwierige Zeiten für uns alle – psychisch und physisch. Trotzdem müssen wir lernen, immer das Beste aus einer Situation zu machen und auch dann persönlich zu wachsen, wenn alle anderen um uns herum Klopapier hamstern 😉

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