7 Habits of Highly Effective People von Stephen Covey

Inhalt

Intro

Wie erreichen wir unsere Ziele effektiver? Welches Mindset führt zu Erfolg? Wie gelingt sinnvolles Selbstmanagement und Persönlichkeitsentwicklung? Das und noch viel mehr erfährst Du in dieser Zusammenfassung des Buches “Die 7 Wege zur Effektivität” (orig. Titel: “7 Habits of Highly Effective People”) von Stephen Covey!

Zum Autor

Stephen R. Covey war ein bekannter US-amerikanischer Bestseller-Autor von Selbsthilfe-Büchern. Als größter Erfolg des promovierten Schriftstellers gilt das Buch “7 Habits of Highly Effective People”, das weltweit über 30 Millionen mal verkauft und in über 35 Sprachen übersetzt wurde. Das TIME Magazin führte sein Werk im August 2011 in der Liste der 25 einflussreichsten Bücher über Management-Methoden.

Langfristige Persönlichkeitsentwicklung beginnt mit Deinem Charakter

Egal wo Du im Leben stehst – Wenn Du mit dem Status quo unzufrieden bist, ist es empfehlenswert, bei Dir selbst anzufangen und an Deinem Charakter zu arbeiten. Hinterfrage Dein Handeln, Deine Gewohnheiten und Dein Wertesystem, um eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen. So kannst Du Tag für Tag an Dir selbst arbeiten und nicht nur die gewünschten Veränderung bewirken, sondern sie auch gleichzeitig hinterfragen und evaluieren. In seinem Buch “Die 7 Wege zur Effektivität” beschreibt der Autor die – seiner Meinung nach allgemeingültigen – Prinzipien, die in diversen Lebenssituationen eine Rolle spielen und von Dir berücksichtigt werden sollten, um Dich “effektiv” zu entwickeln.

1 – Sei proaktiv und übernimm die Kontrolle über Dein Schicksal

Beobachte mal wie sich die Personen um Dich herum verhalten. Mit großer Wahrscheinlichkeit praktizieren die meisten Deiner Freunde und Bekannten eine eher reaktive Lebensweise. Ist gerade schlechtes Wetter oder hat der Kassierer einen blöd angemotzt, so werden viele eben jenes Wetter und jenen Kassierer verantwortlich für die eigene schlechte Laune machen. Proaktive Menschen hingegen übernehmen die Verantwortung und entscheiden bewusst, wie sie sich in welcher Situation verhalten. Sie versuchen Probleme zu lösen und sorgen eigenständig dafür, dass sie gute Laune haben – unabhängig externer Faktoren, die man selbst kaum beeinflussen kann. Wer weniger auf solche Faktoren und unvorhersehbaren Reize reagiert und sich stattdessen auf eine proaktive Folgehandlung fokussiert, wird zum “Gestalter”, der immer das Beste aus einer Situation macht – während alle anderen sich als Opfer ihrer äußeren Umstände sehen.

2 – Mach Dir klar wo Du am Ende hinwillst

Jedes Vorhaben beginnt in Deinem Kopf. Bevor Du handelst, musst erstmal einen Entschluss treffen, der die notwendigen Schritte einleitet – sei es wenn Du eine Präsentation vorbereitest, ein Haus baust oder für Dein Abendessen einkaufst. Nicht anders verhält es sich mit Deiner grundlegenden Lebensrichtung. Frage Dich, wo Du einmal stehen möchtest: Wie sollen Dich Deine Freunde in Erinnerung haben? Was erfüllt Dich? Was würdest Du am liebsten Dein Leben lang machen? Wir stellen uns diese Fragen viel zu selten und laufen daher Gefahr, einem Ziel nachzueifern, das gar nicht unser eigenes ist. Frage Dich nach Deinen Werten, Leidenschaften und wirklich persönlichen Zielen und überlege Dir dann, welche Schritte dafür notwendig sind. 

3 – “Effektiv sein” bedeutet immer das Wichtigste zuerst zu machen

Die Begriffe Effektivität und Effizienz werden oft gleichgesetzt, was jedoch ein Trugschluss ist. Effizienz beschreibt, anders als die Effektivität, das Verhältnis zwischen Input und Output. Arbeitest Du effizienter, so erledigst Du mehr Aufgaben (Output) in einer kürzeren Zeit (Input). Du tust die Dinge richtig. Steigerst Du jedoch Deine Effektivität, heißt das, dass Du Deinem Ziel näher kommst. Du tust also die richtigen Dinge. Oftmals sind wir damit beschäftigt die dringenden Aufgaben zu erledigen und “Krisen”, wie zum Beispiel die näher schreitende Klausurenphase, zu bewältigen. Dabei vergessen wir aber oft mal einen Schritt zurückzugehen und zu reflektieren, ob wir überhaupt das Richtige tun. Vielleicht ist eine andere Herangehensweise an das Lernen effektiver, weil Du die wirklich wichtigen Dinge lernst und Dich zuvor in unwichtigen Details verirrt hast. Aus einer Makro-Perspektive könntest Du sogar noch eine Ebene weiter zurückgehen und Dich fragen, ob der Studiengang an sich “effektiv” ist – im Sinne dass er Dich an Dein langfristiges Ziel bringt und Deinen Lebenssinn unterstützt.  

4 – Denke und handle nach dem “Win-Win-Prinzip”

Erschreckend viele Menschen leben nach dem “Win-Lose” Paradigma, bei dem es darum geht, sich möglichst gegen alle durchzusetzen. Um zu gewinnen, muss ein anderer verlieren und andersherum genauso. Diese Mentalität kann der eigenen Entwicklung und Psyche nicht nur im Wege stehen, sondern ist meistens auch unbegründet. Es gibt genug Situationen, in denen Menschen konkurrieren und als Ergebnis beide leer ausgehen – genauso wie es auch Situationen gibt, bei denen jeder als Gewinner hervorgehen kann. Das gilt sowohl für positive Beziehungen, die auf gegenseitigem Geben und Nehmen basieren, als auch für angenehme Geschäftsverhältnisse oder für beide Parteien gewinnbringende Verträge. Versuch empathisch zu sein und bring die notwendige Empathie für die Perspektive der Gegenseite mit, um gemeinsam eine ideale Lösung zu finden, die keinen schlechter stellt und für jeden ein Gewinn ist. 

Arbeite an stabilen und gesunden Beziehungen

Es ist evident, dass positive Beziehungen – sei es zum Partner, der Familie oder den Freunden – oft einen wichtigen Pfeiler in unserer Psyche bilden, den man nicht vermissen möchte. Pflegst Du Deine Beziehungen und lässt Deinen Gegenüber auch Deine Dankbarkeit spüren? Hörst Du aufmerksam zu, bewahrst Geheimnisse für Dich und klärst Konflikte in einer angemessenen Weise? Gehst Du mit anderen respektvoll und hilfsbereit um, entschuldigst Dich bei Fehlern und redest keinem übel nach? Falls das nicht der Fall ist, Du es aber von anderen erwartest, solltest Du vielleicht hier an Dir arbeiten. Eine Beziehung basiert auf Gegenseitigkeit und muss von beiden gepflegt werden. 

5 – Versuche zuerst zu verstehen, bevor Du selbst verstanden werden willst 

Wenn Du als Gesprächspartner und Ratgeber respektiert werden möchtest, solltest Du empathisch sein und richtiges Zuhören üben. Oft sind wir nur halb bei der Sache, projizieren eigene Gedanken und Gefühle auf die Aussagen der Person und machen uns keine Mühe wirklich zu verstehen. Kein Wunder, dass die eigenen Aussagen keine Wirkung entfalten und beim Gegenüber auf eine genauso sture Mauer treffen. Du solltest nicht zuhören, um am Ende Deine Meinung loszuwerden, sondern zuhören, um zu verstehen. Dabei hilft es, auch nonverbale Signale und die Körpersprache zu lesen, da diese, Wissenschaftlern zufolge, noch mehr Informationen beinhalten als Worte und noch besser auf die echten Gefühle schließen lassen.

6 – Suche nach Möglichkeiten Synergien zu schaffen

Synergien entstehen, wenn einzelne Faktoren in ihrer Kombination mehr bewirken können als die einfache Summe der einzelnen Faktoren. Vereinfacht gesagt ist 1+1=3 und nicht 2. Stell Dir vor Du siehst einen Apfelbaum und will Äpfel pflücken. Alleine kommt Du an maximal fünf Äpfel ran, weil die anderen zu hoch hängen. Stellst Du Dich nun auf die Schultern einer zweiten Person, kannst Du plötzlich 20 Äpfel pflücken – Das sind 10 für jeden und eine deutliche Verbesserung zur Situation zuvor. Zugegeben, das Gleichnis ist sehr einfach, aber die Idee dahinter ist interessant, weil wir oftmals solche Möglichkeiten gar nicht wahrnehmen und realisieren. Überlege Dir wie Du in verschiedenen Situationen bestimmte Synergien schaffen kannst, die idealerweise allen Beteiligten einen Vorteil verschaffen, der aus einer individuellen Perspektive heraus nicht realisierbar wäre. 

7 – Halte inne und bereite Dich für die nächsten Schritte vor

Es ist wichtig, ab und zu inne zu halten und vor allem auf Deine Gesundheit acht zu geben, da Du sonst Gefahr läufst, Dich zu übernehmen. Dazu gehört neben physischer Betätigung auch das Thema Stressmanagement und mentale Gesundheit. Gehe kreativen Aufgaben nach, hinterfrage Dein Handeln und vernachlässige auch Deine sozialen Kontakte nicht. Ruhepausen können helfen, Kraft und Energie für die nächsten Ziele zu sammeln, damit Du dann wieder voll durchstarten kannst. So vermeidest Du Burnouts und stellst sicher, dass Du Deinen Werten treu bleibst. 

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